Festung Grimsel – Ein Werk der Gotthardverteidigung
Vorschau auf den Vortrag vom 20. Mai 2026
Verborgene (Bunker-)Welten auf der Grimsel
Heute weitgehend in Vergessenheit geraten sind die Bunker und Festungen auf dem Grimselpass. Vor allem das grosse Artilleriewerk ist eine verborgene Welt. Was sich im Grimselgranit verbirgt, zeigt Buchautor Hans Rudolf Schneider am 20. Mai beim Verein Schweizer Armeemuseum (VSAM).
Der Grimselpass war seit jeher eine wichtige Alpenquerung. Kein Wunder also, dass die Armee den Durchgang kontrollieren und im Ernstfall sperren wollte. Davon zeugen die Bunker und Unterstände auf der Passhöhe, die meisten aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs und des Kalten Krieges. Besonders spannend ist jedoch das Artilleriewerk, das bis nach Italien hätte schiessen können – dies aber zum Glück nie einsetzen musste.
Die Überlegungen hinter der Planung, die Realisierung sowie die Geschichte der grossen Festungsanlage stehen im Mittelpunkt des Vortrags am Mittwoch, 20. Mai 2026, um 19 Uhr in Thun im Rahmen der VSAM-Vortragsreihe. Referent Hans Rudolf Schneider hat über die Grimselfestung vor zwei Jahren zudem ein Buch veröffentlicht.
Treffpunkt: Mittwoch, 20. Mai 2026, 18.45 Uhr, auf dem Parkplatz der ehemaligen Soldatenstube 3 Tannen an der Allmendstrasse in Thun (Einweisung, Plan unter https://armeemuseum.ch/referate/). Anreise mit dem öffentlichen Verkehr ab Bahnhof Thun mit Buslinie 4 bis Haltestelle Kleine Allmend. Beginn 19 Uhr.
Die letzte verbliebene Kanone der Grimselfestung ist konserviert und in der Festung eingelagert. Bild: ZVG