Die Artillerie heute und in Zukunft

Vorschau auf den Vortrag vom 18. März 2026

Die Ausrüstung der Schweizer Artillerie wurde lange Zeit vernachlässigt, bis der Ukraine-Krieg die Bedeutung der schweren Waffe wieder sichtbar werden liess. Welche Zukunft die Artillerie hat, erklärt Oberst i Gst Stefan Holenstein am 18. März in Thun beim Verein Schweizer Armemuseum (VSAM).

 Die Artillerie gilt als Königin der Waffengattungen der Schweizer Armee. Dieser Nimbus hat bis vor wenigen Jahren aber stark gelitten. Der Krieg in der Ukraine hat zu einem Paradigmenwechsel geführt – die Stärkung der Verteidigungsfähigkeit der Armee steht nun im Fokus. Und wie die zahlreichen Kriege weltweit bestätigen: Der konventionelle Krieg, geführt unter anderem mit den Mitteln von Panzern und Artillerie, ist zurück.

 Die Konsequenz dieser Entwicklung: Die Artillerie der Schweizer Armee hat wieder eine Zukunft, denn der Ausbau der Verteidigungsfähigkeit bedingt auch den Ausbau der Artillerie. Während die gezogenen Geschütze seit längerem ausgemustert sind, sollen nun die verbliebenen Panzerhaubitzen M109 durch das moderne, radgestützte Artillery Gun Module (AGM) aus Deutschland auf Piranha-IV-Fahrzeugen ersetzt werden.

 Wie der aktuelle Stand ist und wie die Zukunft der Artillerie in der Schweizer Armee aussieht, wird Oberst i Gst Stefan Holenstein – Präsident des Verbands Militärischer Gesellschaften Schweiz (VMG/ASM) – am Mittwoch, 18. März 2026, um 19 Uhr in Thun im Rahmen der VSAM-Vortragsreihe erklären.

 Treffpunkt: Mittwoch, 18. März 2026, 18.45 Uhr, auf dem Parkplatz der ehemaligen Soldatenstube 3 Tannen an der Allmendstrasse in Thun (Einweisung, Plan unter https://armeemuseum.ch/referate/). Anreise mit dem öffentlichen Verkehr ab Bahnhof Thun mit Buslinie 4 bis Haltestelle Kleine Allmend. Beginn 19 Uhr.

Die gezogene Artillerie ist in der Schweiz schon lange ausgemustert. Bild: ZVG

So werden die neuen Artilleriegeschütze mit hoher Reichweite und Mobilität aussehen. Bild: ZVG