Die Panzerhaubitze M-109 in der Schweizer Armee
Rückblick auf den Vortrag vom 6. August 2025
Oberst i Gst Rolf Gerster ist ein hervorragender Kenner der Geschichte der legendären Panzerhaubitze M-109 in der Schweizer Armee. Der Berufsmilitär ist Stabschef im Lehrverband Panzer und Artillerie in Thun und ist damit mit der Materie bestens vertraut.
Rolf Gerster schilderte detailliert die Geschichte der M-109 seit dem Erprobungsbeginn der ersten sechs Geschütze in der Schweiz 1966. Mit den Rüstungsprogrammen 1968/I, 1979 und 1988 wurden drei Serien von M-109 beschafft. Am Schluss des Kalten Krieges verfügte die Schweiz mit 581 Panzerhaubitzen M-109 über eine der weltweit grössten Flotten dieses Typs. Laufend wurden die Panzerhaubitzen verbessert und der technischen Entwicklung angepasst. Für die Ausbildung wurden Schiessplätze mit Ausbildungsanlagen errichtet und Simulatoren für die Waffenplätze Bière und Frauenfeld beschafft. In den letzten zwei Jahrzehnten wurde die Panzerhaubitzen weiter verbessert, aber ihre Zahl schrittweise stark abgebaut, so dass die Flotte Ende dieses Jahres noch 72 M-109 umfassen wird. 2030 sollen die M-109 ausgemustert und durch ein neues System ersetzt werden.