{"id":44430,"date":"2022-09-17T20:26:31","date_gmt":"2022-09-17T19:26:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.armeemuseum.ch\/?p=44430"},"modified":"2022-09-20T09:48:19","modified_gmt":"2022-09-20T08:48:19","slug":"kampfmittelbeseitigung-geschichte-mittel-einsatz-rueckblick","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/armeemuseum.ch\/fr\/kampfmittelbeseitigung-geschichte-mittel-einsatz-rueckblick\/","title":{"rendered":"Kampfmittelbeseitigung: Geschichte, Mittel, Einsatz. R\u00fcckblick"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section bb_built=\u00a0\u00bb1&Prime; admin_label=\u00a0\u00bbsection\u00a0\u00bb][et_pb_row admin_label=\u00a0\u00bbrow\u00a0\u00bb][et_pb_column type=\u00a0\u00bb2_3&Prime;][et_pb_text admin_label=\u00a0\u00bbText\u00a0\u00bb background_layout=\u00a0\u00bblight\u00a0\u00bb text_orientation=\u00a0\u00bbleft\u00a0\u00bb use_border_color=\u00a0\u00bboff\u00a0\u00bb border_color=\u00a0\u00bb#ffffff\u00a0\u00bb border_style=\u00a0\u00bbsolid\u00a0\u00bb]<\/p>\n<h2><strong>Kampfmittelbeseitigung: Geschichte, Mittel, Einsatz<\/strong><\/h2>\n<h4>R\u00fcckblick auf den Vortrag vom 14. September 2022<\/h4>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_image admin_label=\u00a0\u00bbBild\u00a0\u00bb src=\u00a0\u00bbhttps:\/\/armeemuseum.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/DSC_3386.jpg\u00a0\u00bb show_in_lightbox=\u00a0\u00bboff\u00a0\u00bb url_new_window=\u00a0\u00bboff\u00a0\u00bb use_overlay=\u00a0\u00bboff\u00a0\u00bb animation=\u00a0\u00bbleft\u00a0\u00bb sticky=\u00a0\u00bboff\u00a0\u00bb align=\u00a0\u00bbleft\u00a0\u00bb force_fullwidth=\u00a0\u00bboff\u00a0\u00bb always_center_on_mobile=\u00a0\u00bbon\u00a0\u00bb use_border_color=\u00a0\u00bboff\u00a0\u00bb border_color=\u00a0\u00bb#ffffff\u00a0\u00bb border_style=\u00a0\u00bbsolid\u00a0\u00bb \/][\/et_pb_column][et_pb_column type=\u00a0\u00bb1_3&Prime;][et_pb_image admin_label=\u00a0\u00bbBild\u00a0\u00bb src=\u00a0\u00bbhttps:\/\/armeemuseum.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Logo-VSAM-komprimiert-5.jpg\u00a0\u00bb show_in_lightbox=\u00a0\u00bboff\u00a0\u00bb url_new_window=\u00a0\u00bboff\u00a0\u00bb use_overlay=\u00a0\u00bboff\u00a0\u00bb animation=\u00a0\u00bbleft\u00a0\u00bb sticky=\u00a0\u00bboff\u00a0\u00bb align=\u00a0\u00bbleft\u00a0\u00bb force_fullwidth=\u00a0\u00bboff\u00a0\u00bb always_center_on_mobile=\u00a0\u00bbon\u00a0\u00bb use_border_color=\u00a0\u00bboff\u00a0\u00bb border_color=\u00a0\u00bb#ffffff\u00a0\u00bb border_style=\u00a0\u00bbsolid\u00a0\u00bb \/][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row admin_label=\u00a0\u00bbZeile\u00a0\u00bb][et_pb_column type=\u00a0\u00bb4_4&Prime;][et_pb_text admin_label=\u00a0\u00bbText\u00a0\u00bb background_layout=\u00a0\u00bblight\u00a0\u00bb text_orientation=\u00a0\u00bbleft\u00a0\u00bb use_border_color=\u00a0\u00bboff\u00a0\u00bb border_color=\u00a0\u00bb#ffffff\u00a0\u00bb border_style=\u00a0\u00bbsolid\u00a0\u00bb]<\/p>\n<h4><strong>Vom Umgang mit Blindg\u00e4ngern und USBV<\/strong><\/h4>\n<p><strong>Mit dem Aufbau der F\u00e4higkeiten f\u00fcr die Kampfmittelbeseitigung liess sich die Schweiz Zeit. Heute ist das Wissen des Kompetenzzentrums KAMIR in Spiez auch ausserhalb der Landesgrenzen gefragt \u2013 und die Armee r\u00fcstet auf. Die Fakten dazu lieferte Oberst Daniel Widmer im Vortrag letzten Mittwoch.<\/strong><\/p>\n<p>Explosivstoffe sind per Definition gef\u00e4hrlich. Nicht explodierte Granaten \u2013 sogenannte Blindg\u00e4nger \u2013 bilden Risiken f\u00fcr Soldaten, Zivilpersonen und Tiere. Erste Anstrengungen f\u00fcr die Beseitigung solcher Problemf\u00e4lle wurden ernsthaft erst kurz vor dem Zweiten Weltkrieg unternommen, als Luftschutz-Angeh\u00f6rige f\u00fcr die Bombenr\u00e4umung ausgebildet wurden. Ab den 1960er-Jahren wurde mehrfach versucht, diese F\u00e4higkeiten wieder aufzubauen. Verschiedene Bundesstellen waren zust\u00e4ndig, erreichten jedoch kein greifbares Ergebnis, bis der Bereich 1999 beim Festungswachtkorps angesiedelt wurde. So geht es aus den Ausf\u00fchrungen von Oberst Daniel Widmer (58) beim Verein Schweizer Armeemuseum hervor, der aktuell Kommandant des 2004 neu gegr\u00fcndeten Kompetenzzentrum KAMIR (Kampfmittelbeseitigung und Minenr\u00e4umung) ist.<\/p>\n<p>Mit der Gr\u00fcndung dieser Einheit waren die Verantwortlichkeiten klar und die Ausbildung konnte vorangetrieben werden. Heute arbeiten diese Spezialisten im In- und Ausland, r\u00e4umen Blindg\u00e4nger, helfen im humanit\u00e4ren Einsatz Minen aus vergangenen Konflikten zu r\u00e4umen und bilden Personal aus, zum Beispiel von Polizeieinheiten. \u00abRekrutierungsprobleme kennen wir erfreulicherweise nicht. Letztes Jahr hatten wir 100 Bewerbungen auf neun Stellen\u00bb, so Widmer. Die mehrj\u00e4hrige Ausbildung im In- und Ausland bis zum Entsch\u00e4rfungsspezialisten ist offenbar attraktiv.<\/p>\n<p>Die Ausr\u00fcstung ist hochmodern und reicht von Drohnen und R\u00f6ntgenger\u00e4ten \u00fcber schwere Schutzanz\u00fcge und gepanzerte Transportfahrzeuge zu speziellen Sprengladungen und Manipulatoren. Diese ferngesteuerten Fahrzeuge k\u00f6nnen mit den unterschiedlichsten Werkzeugen versehen werden und werden beispielsweise auch bei der R\u00e4umung in Mitholz zum Einsatz kommen.<\/p>\n<p>Beim Kompetenzzentrum mit Sitz in Spiez handelt es sich um eine kleine Profitruppe. Die Ressourcen w\u00fcrden aber in einer ausserordentlichen Lage schnell einmal knapp. Diese umfasst zunehmend auch Terrorismus und Aktivit\u00e4ten der organisierten Kriminalit\u00e4t mit improvisierten Waffen, sogenannten unkonventionellen Spreng- und Brandvorrichtungen (USBV). Als Beispiel f\u00fchrte Widmer die gesprengten Bancomaten der letzten Monate oder auch mal besch\u00e4digte Mobilfunkantennen an. Um auch die Milizarmee besser auf die Erkennung und R\u00e4umung von potenziell gef\u00e4hrlichen Objekten auf dem Gefechtsfeld zu bef\u00e4higen, soll u.a. bei allen Kampftruppen ein diesbez\u00fcgliches Grundwissen aufgebaut werden.<\/p>\n<p>Interessant war \u00fcbrigens die Feststellung des Referenten, dass in den beiden vergangenen Corona-Jahren die Anzahl der gemeldeten Blindg\u00e4nger und dadurch der KAMIR-Eins\u00e4tze stark angestiegen sei: \u00abDie Leute wanderten viel \u00f6fters im Gebirge auf ehemaligen Schiesspl\u00e4tzen der Armee \u00a0und r\u00e4umten den Keller oder Estrich auf. Was da alles zum Vorschein kam \u2026!\u00bb<\/p>\n<p>Hier geht&rsquo;s zum <strong><a href=\"https:\/\/youtu.be\/k7TlWPKlrZs\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Video des Vortrages<\/a>.<\/strong><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kampfmittelbeseitigung: Geschichte, Mittel, Einsatz R\u00fcckblick auf den Vortrag vom 14. September 2022 Vom Umgang mit Blindg\u00e4ngern und USBV Mit dem Aufbau der F\u00e4higkeiten f\u00fcr die Kampfmittelbeseitigung liess sich die Schweiz Zeit. Heute ist das Wissen des Kompetenzzentrums KAMIR in Spiez auch ausserhalb der Landesgrenzen gefragt \u2013 und die Armee r\u00fcstet auf. 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