{"id":2579,"date":"2006-09-06T15:22:44","date_gmt":"2006-09-06T14:22:44","guid":{"rendered":"http:\/\/test.armeemuseum.ch\/?page_id=2579"},"modified":"2017-09-03T12:36:16","modified_gmt":"2017-09-03T11:36:16","slug":"militaermaterial-ist-ein-kulturgut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/armeemuseum.ch\/en\/militaermaterial-ist-ein-kulturgut\/","title":{"rendered":"Milit\u00e4rmaterial ist ein Kulturgut"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section admin_label=&#8221;section&#8221;][et_pb_row admin_label=&#8221;row&#8221;][et_pb_column type=&#8221;2_3&#8243;][et_pb_text admin_label=&#8221;Text&#8221; background_layout=&#8221;light&#8221; text_orientation=&#8221;left&#8221; use_border_color=&#8221;off&#8221; border_color=&#8221;#ffffff&#8221; border_style=&#8221;solid&#8221;]<\/p>\n<h2><strong>Milit\u00e4rmaterial ist ein Kulturgut von nationaler Bedeutung \u2013 und muss erhalten werden!<\/strong><\/h2>\n<h4>Medienmitteilung Vsam vom\u00a06. September 2006<\/h4>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8221;1_3&#8243;][et_pb_image admin_label=&#8221;Bild&#8221; src=&#8221;https:\/\/armeemuseum.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Logo-VSAM-komprimiert-1.jpg&#8221; show_in_lightbox=&#8221;off&#8221; url_new_window=&#8221;off&#8221; use_overlay=&#8221;off&#8221; animation=&#8221;left&#8221; sticky=&#8221;off&#8221; align=&#8221;left&#8221; force_fullwidth=&#8221;off&#8221; always_center_on_mobile=&#8221;on&#8221; use_border_color=&#8221;off&#8221; border_color=&#8221;#ffffff&#8221; border_style=&#8221;solid&#8221;] [\/et_pb_image][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row admin_label=&#8221;Zeile&#8221;][et_pb_column type=&#8221;4_4&#8243;][et_pb_text admin_label=&#8221;Text&#8221; background_layout=&#8221;light&#8221; text_orientation=&#8221;left&#8221; use_border_color=&#8221;off&#8221; border_color=&#8221;#ffffff&#8221; border_style=&#8221;solid&#8221;]<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>Der Verein Schweizer Armeemuseum wird sich f\u00fcr den weiteren gezielten Aufbau einer Systematischen Sammlung von historischem Material der Schweizer Armee einsetzen und fordert das VBS auf, nicht leichtfertig aufgrund betriebswirtschaftlichem Druck einmaliges Material zu liquidieren. Dem Direktor des Bundesamtes f\u00fcr Kultur wurde heute, 6. September, 14 Uhr, eine gleichlautende Forderung \u00fcberreicht, die von 23 Verb\u00e4nden und Organisationen mit mehreren 10&#8217;000 Mitgliedern unterzeichnet worden ist: In das derzeit auszuarbeitende nationale Museumskonzept geh\u00f6rt auch ein Armeemuseum!<\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\">\u00a0Heute wurde Jean-Fr\u00e9d\u00e9ric Jauslin, dem Direktor des Bundesamt f\u00fcr Kultur, ein Aufruf \u00fcbergeben, in dem die Integration eines k\u00fcnftigen Schweizer Armeemuseums in das nationale Museumskonzept gefordert wird. Unterzeichnet ist der Aufruf von 23 Verb\u00e4nden und Organisationen (siehe Beilage), die \u00fcber 50 000 Mitglieder vertreten. Hintergrund der Aktion sind die geplanten Massnahmen des Verteidigungsdepartements (VBS) in Bezug auf den Erhalt von historischem Milit\u00e4rmaterial.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>Aktuelle Situation<\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\">Das VBS steht unter starkem Spardruck \u2013 finanziell, personell und auch in Bezug auf beanspruchte Liegenschaften. Als Folge davon will das VBS das bisher als zu erhaltend eingestufte historische Armeematerial massiv reduzieren. Da der Verein Schweizer Armeemuseum (Vsam) im Auftrag des VBS dieses Material betreut, sind wir direkt von den geplanten Massnahmen betroffen \u2013 der Weiterbestand des Vereins mit knapp 3000 Mitgliedern k\u00f6nnte dadurch in Frage gestellt werden.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">F\u00fcr das der Nachwelt zu erhaltendes Material sollen prim\u00e4r zwei Hallen im AMP Burgdorf zur Verf\u00fcgung stehen, das heisst eine Mengenreduktion von 2\/3 des heutigen Bestandes. Nur noch Einzelst\u00fccke von \u00abepochaler Bedeutung\u00bb sollen eingelagert werden, jedoch der \u00d6ffentlichkeit nicht zug\u00e4nglich sein. Diese Massnahmen w\u00fcrden den Erhalt und den weiteren Aufbau der Systematischen Sammlung (die via Leistungsvereinbarung VBS-Vsam geregelt ist) nicht mehr erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">\u00a0<b>Sicht Verein Schweizer Armeemuseum<\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\">Der Vorstand des Vsam ist sich bewusst, dass ein Armeemuseum, wie bisher anvisiert, in der heutigen Situation nicht realisierbar ist. Aufgrund der neuen Strategie des VBS soll das Schwergewicht unserer Aufgabe deshalb \u2013 wie es schon in den letzten Jahren der Fall war \u2013 beim Aufbau und der Pflege der Systematischen Sammlung liegen.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Wir halten klar an der Idee einer Systematischen Sammlung zuhanden der Nachwelt fest. Die Sammlung \u2013 mit Schwerpunkt in Thun aufgebaut \u2013 betrifft ein Kulturgut von nationaler Bedeutung. Grundlagen f\u00fcr unsere Arbeit sind die g\u00fcltigen Weisungen des Generalstabschefs vom 30. April 2000 und die Leistungsvereinbarung zwischen Generalstab und Verein Schweizer Armeemuseum (Vsam) beziehungsweise Generalstab (GST) und Bundesamt f\u00fcr Betriebe Heer (BABHE) vom 1. Juli 2001.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Die Reduktion auf Material von epochaler Bedeutung ist aus unserer Sicht problematisch. In diesem Sinn wurden auch die Vereinsmitglieder an der Jahresversammlung Ende April informiert. Niemand kann heute verbindlich sagen, was morgen von Bedeutung sein wird. Der Vsam-Vorstand wird f\u00fcr den Erhalt und weiteren Aufbau dieser Systematischen Sammlung k\u00e4mpfen. Dabei ist unbestritten, dass nicht durch blinde Sammelwut alles aufbewahrt werden soll. Die Triage soll jedoch auf wissenschaftlicher Basis durch Experten erfolgen. Es darf aber nicht sein, dass rein aufgrund betriebswirtschaftlicher und quantitativer Vorgaben historisches Material liquidiert wird und damit unwiederbringlich verloren geht. Der Vsam hat zudem dem VBS bereits Vorschl\u00e4ge f\u00fcr den Abbau von \u00fcberz\u00e4hligem Material unterbreitet, bisher ohne Reaktion.<\/p>\n<blockquote>\n<p class=\"bodytext\"><b>Standpunkt des Vsam<\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\">&#8211; Wir halten am Projekt einer systematischen Sammlung des historischen Armeematerials zuhanden der Nachwelt fest.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">&#8211; Die bisher zusammengetragene Sammlung stellt ein Kulturgut von nationaler Bedeutung dar; sie ist ein wesentlicher Teil der \u00abHardware\u00bb unserer Geschichte.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">&#8211; Eine Reduktion auf Material von sogenannt epochaler Bedeutung ist problematisch. Niemand kann heute verbindlich sagen, was morgen wirklich von Bedeutung sein wird.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">&#8211; Die Grundlagen f\u00fcr unsere Arbeit sind die nach wie vor g\u00fcltigen Weisungen des Generalstabschefs bzw. die bestehende Leistungsvereinbarung.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">&#8211; Der Vorstand wird sich mit \u00dcberzeugung f\u00fcr den Erhalt und weiteren Aufbau der heutigen Sammlung einsetzten. Eine Triage darf nur auf fachlich und wissenschaftlicher Basis und durch Experten erfolgen.<\/p>\n<\/blockquote>\n<blockquote>\n<p class=\"bodytext\"><b>T\u00e4tigkeit des Vereins<\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\">Der Verein Schweizer Armeemuseum betreut seit Jahren das historische Material des Heeres. Schwerpunkt der Lager, Werkst\u00e4tten und Sammlungsteilen ist dabei derzeit Thun. In der ehemaligen Pferderegieanstalt Schw\u00e4bis\/Logistikcenter Thun sind die Sammlungen auf Anfrage und in gef\u00fchrten Gruppen zu besichtigen. Im letzten Jahr wurden \u00fcber 80 Gruppen mit total rund 1500 Besuchern empfangen. Gezeigt werden k\u00f6nnen Oldtimer-Fahrzeuge, Uniformen und Kopfbedeckungen, Lampen und Laternen, Artilleriegesch\u00fctze usw. F\u00fcr Besucher im Aufbau sind derzeit die Sammlungen Panzerabwehr und Fliegerabwehr sowie Maschinenwaffen.<\/p>\n<\/blockquote>\n<div class=\"csc-header csc-header-n7\">\n<h1>Aufruf<\/h1>\n<\/div>\n<p class=\"bodytext\"><b>Historisches Armeematerial<\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\">Die schrittweisen Bestandesreduktionen der letzten Jahre gepaart mit den immer rascher erforderlichen Ausr\u00fcstungserneuerungen ergeben zwangsl\u00e4ufig ein st\u00e4ndig wachsendes Volumen an historischem Armeematerial. Der Verein Schweizer Armeemuseum (Vsam) setzt sich seit Jahren f\u00fcr diesen Teil unseres Kulturgutes ein. Er betrachtet ihn als eines der bedeutenden Segmente der \u201eHardware\u201c unserer Geschichte. Viele 100&#8217;000 Wehr-m\u00e4nner (sp\u00e4ter auch Frauen) haben in den vergangenen 150 Jahren in diesen Uniformen, mit diesen Ausr\u00fcstungsgegenst\u00e4nden, Ger\u00e4ten, Fahrzeugen und Waffen einen wesentlichen Teil ihres Lebens verbracht.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Die unterzeichnenden Vereine, Verb\u00e4nde und Gruppierungen fordern den weiteren Auf- sowie Ausbau einer Systematischen Sammlung des historischen Armeematerials (das sich zu &gt; 90% im Besitz der Eidgenossenschaft befindet) zur Erhaltung f\u00fcr die Nachwelt. Es ist hief\u00fcr ein geeigneter, der interessierten \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglicher Standort (z.B. in Thun \u2013 \u00e4ltester Waffenplatz der Schweiz) zu bezeichnen und das Projekt ist in die Liste der Museen von nationaler Bedeutung aufzunehmen bzw. entsprechend durch den BUND zu f\u00f6rdern und zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">6. Juni 2006<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Unterzeichnende Gruppierungen \/ Verb\u00e4nde:<\/p>\n<p class=\"bodytext\">AA\u00a0\u00a0Aktion Aktivdienst<\/p>\n<p class=\"bodytext\">AGG\u00a0\u00a0Arbeitskreis gelebte Geschichte<\/p>\n<p class=\"bodytext\">AVIA\u00a0\u00a0Gesellschaft der Offiziere der Luftwaffe<\/p>\n<p class=\"bodytext\">+FCHM+\u00a0Fachgruppe Schweizer Munition (European Cartridge Research Association)<\/p>\n<p class=\"bodytext\">GMS\u00a0\u00a0Schweizerische Gesellschaft f\u00fcr milit\u00e4rhistorische Studienreisen<\/p>\n<p class=\"bodytext\">IGW\u00a0\u00a0Interessengemeinschaft Geschichte und Waffen<\/p>\n<p class=\"bodytext\">IS\u00a0\u00a0Identit\u00e4t Schweiz<\/p>\n<p class=\"bodytext\">KSS\u00a0\u00a0Komitee Selbstbewusste Schweiz<\/p>\n<p class=\"bodytext\">NWG\u00a0\u00a0Nordwestschweizerische Waffensammler-Gesellschaft<\/p>\n<p class=\"bodytext\">OWG\u00a0\u00a0Ostschweizerische Waffen-Sammler-Gesellschaft<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Pro Libertate\u00a0Schweiz. Vereinigung f\u00fcr Freiheit, Demokratie und Menschenw\u00fcrde<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Pro Militia\u00a0Vereinigung ehemaliger Angeh\u00f6riger der Schweizer Armee<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Pro Militia\u00a0Patronatskomitee<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Pro TELL\u00a0Gesellschaft f\u00fcr freiheitliches Waffenrecht<\/p>\n<p class=\"bodytext\">SFourV\u00a0Schweizerischer Fourierverband<\/p>\n<p class=\"bodytext\">SFwV\u00a0\u00a0Schweizerischer Feldweibelverband<\/p>\n<p class=\"bodytext\">SGHWR\u00a0Schweizerische Gesellschaft f\u00fcr historische Waffen- und &amp; R\u00fcstungskunde<\/p>\n<p class=\"bodytext\">SUOV\u00a0\u00a0Schweizerischer Unteroffiziersverband<\/p>\n<p class=\"bodytext\">U-V:EWR\/EU\u00a0Unternehmer-Vereinigung gegen den EWR\/EU-Beitritt<\/p>\n<p class=\"bodytext\">VSMK\u00a0\u00a0Verband schweizerischer Milit\u00e4rk\u00fcchenchefs<\/p>\n<p class=\"bodytext\">VVSUOV\u00a0Veteranenvereinigung SUOV<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Vsam\u00a0\u00a0Verein Schweizer Armeemuseum<\/p>\n<p class=\"bodytext\">WSCZ\u00a0\u00a0Waffensammlerclub Zentralschweiz<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Milit\u00e4rmaterial ist ein Kulturgut von nationaler Bedeutung \u2013 und muss erhalten werden! Medienmitteilung Vsam vom\u00a06. September 2006 Der Verein Schweizer Armeemuseum wird sich f\u00fcr den weiteren gezielten Aufbau einer Systematischen Sammlung von historischem Material der Schweizer Armee einsetzen und fordert das VBS auf, nicht leichtfertig aufgrund betriebswirtschaftlichem Druck einmaliges Material zu liquidieren. Dem Direktor des [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[71],"tags":[],"class_list":["post-2579","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-news-2006"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/armeemuseum.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2579","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/armeemuseum.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/armeemuseum.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/armeemuseum.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/armeemuseum.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2579"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/armeemuseum.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2579\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4943,"href":"https:\/\/armeemuseum.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2579\/revisions\/4943"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/armeemuseum.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2579"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/armeemuseum.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2579"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/armeemuseum.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2579"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}