{"id":25350,"date":"2018-05-24T17:00:45","date_gmt":"2018-05-24T16:00:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.armeemuseum.ch\/?p=25350"},"modified":"2018-05-24T21:58:44","modified_gmt":"2018-05-24T20:58:44","slug":"schadau-als-kriegsmuseum-rueckblick","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/armeemuseum.ch\/en\/schadau-als-kriegsmuseum-rueckblick\/","title":{"rendered":"Schadau als Kriegsmuseum &#8211; R\u00fcckblick"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section bb_built=&#8221;1&#8243; admin_label=&#8221;section&#8221;][et_pb_row admin_label=&#8221;row&#8221;][et_pb_column type=&#8221;2_3&#8243;][et_pb_text admin_label=&#8221;Text&#8221; background_layout=&#8221;light&#8221; text_orientation=&#8221;left&#8221; use_border_color=&#8221;off&#8221; border_color=&#8221;#ffffff&#8221; border_style=&#8221;solid&#8221;]<\/p>\n<h2><strong>Als das Schloss Schadau ein Kriegsmuseum war \u2026<\/strong><\/h2>\n<h4>R\u00fcckblick auf den Vortrag vom 23. Mai 2018<\/h4>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8221;1_3&#8243;][et_pb_image admin_label=&#8221;Bild&#8221; src=&#8221;https:\/\/armeemuseum.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Logo-VSAM-komprimiert.jpg&#8221; show_in_lightbox=&#8221;off&#8221; url_new_window=&#8221;off&#8221; use_overlay=&#8221;off&#8221; animation=&#8221;left&#8221; sticky=&#8221;off&#8221; align=&#8221;left&#8221; force_fullwidth=&#8221;off&#8221; always_center_on_mobile=&#8221;on&#8221; use_border_color=&#8221;off&#8221; border_color=&#8221;#ffffff&#8221; border_style=&#8221;solid&#8221; \/][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row admin_label=&#8221;Zeile&#8221;][et_pb_column type=&#8221;4_4&#8243;][et_pb_image admin_label=&#8221;Bild&#8221; show_in_lightbox=&#8221;off&#8221; url_new_window=&#8221;off&#8221; use_overlay=&#8221;off&#8221; animation=&#8221;left&#8221; sticky=&#8221;off&#8221; align=&#8221;left&#8221; force_fullwidth=&#8221;off&#8221; always_center_on_mobile=&#8221;on&#8221; use_border_color=&#8221;off&#8221; border_color=&#8221;#ffffff&#8221; border_style=&#8221;solid&#8221; src=&#8221;https:\/\/armeemuseum.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Homepage-Collage_001.jpg&#8221; \/][et_pb_text admin_label=&#8221;Text&#8221; background_layout=&#8221;light&#8221; text_orientation=&#8221;left&#8221; use_border_color=&#8221;off&#8221; border_color=&#8221;#ffffff&#8221; border_style=&#8221;solid&#8221;]<\/p>\n<p><strong>Schon seit 200 Jahren werden mit verschiedenen Zielsetzungen historische Gegenst\u00e4nde der Schweizer Armee gesammelt. Das Sammeln diente anf\u00e4nglich der Instruktion, es ging aber auch darum, Objekte f\u00fcr die Nachwelt sicherzustellen und ein Museum zu begr\u00fcnden. Die Sammlungen wurden an wechselnden Orten aufbewahrt. Von 1934 bis 1960 bestand im Thuner Schloss Schadau ein Kriegsmuseum, das von einer privaten Gesellschaft betrieben wurde. Der Vortragsabend mit Hans Kelterborn und Henri Habegger beim Verein Schweizer Armeemuseum zeigte neue und unbekannte Aspekte dieser an Wechself\u00e4llen reichen Geschichte.<\/strong><\/p>\n<p>Hans Kelterborn, Pr\u00e4sident des Stiftungsrates Schloss Thun, beleuchtete die Geschichte des Schlosses. Der heutige Bau an einzigartiger Lage entstand um die Mitte des 19. Jahrhunderts. Bauherr war der Offizier, Privatier und Gutsherr Alfred de Rougemont, der ein Einfamilienhaus mit 78 R\u00e4umen in einem Stil erbaute, der von den einen als anmassender Fassadenzauber kritisiert \u00a0und von andern als erhaltenswert eingestuft wurde. Kelterborn bezeichnete den Stil als romantischen Historismus. Durch Landk\u00e4ufe wuchs der zum Schloss geh\u00f6rende Grundbesitz im Lauf der Jahre auf 350\u00a0000 m<sup>2<\/sup>. Anfangs des 20. Jahrhunderts wurde der gr\u00f6sste Teil davon verkauft und \u00fcberbaut. 1925 kaufte die Stadt Thun das Schloss als Abbruchobjekt mit rund einem Zehntel des ehemaligen Umschwungs f\u00fcr 350\u00a0000 Franken. Seither dienst es wechselnden Zwecken.<\/p>\n<p>Henri Habegger, Vizepr\u00e4sident des Vereins Schweizer Armeemuseum, hervorragender Kenner der Geschichte des historischen Armeematerials und dessen Sammlungsgeschichte, f\u00fchrte durch die Geschichte des Kriegsmuseums im Schloss Schadau. Ein Vorl\u00e4ufer mit etwas anderer Zielsetzung war das Internationale Kriegs- und Friedensmuseum im Luzern, das von 1902 bis 1919 bestand und auf eine Initiative des Pazifisten Jean Bloch zur\u00fcckging. Viel Material, das dort gezeigt wurde, finden wir sp\u00e4ter wieder in der Schadau. 1922 wurde die Schweizerische Gesellschaft f\u00fcr eine historische Sammlung aus der Zeit des Weltkrieges gegr\u00fcndet. Sie erarbeitet ein Projekt f\u00fcr eine Ausstellung im Schloss Schadau und ver\u00f6ffentlichte 1933 einen Spendenaufruf, der von Empfehlungen namhafter Pers\u00f6nlichkeiten wie den beiden Pr\u00e4sidenten der Eidg. R\u00e4te sowie Bundesrat Minger begleitet war. Die Stadt Thun \u00fcberliess der Gesellschaft die ben\u00f6tigten R\u00e4ume unentgeltlich. 1934 konnte das Museum er\u00f6ffnet werden. \u00dcber die Ausstellung\u00a0 besitzen wir durch Dokumente und Bilder gute Kenntnisse. Gezeigt wurden Waffen und Munition, Gesch\u00fctze, Flugmaterial, Sanit\u00e4tsdienst, \u00dcbermittlungsmaterial, in- und ausl\u00e4ndische Uniformen und Kopfbedeckungen, Notgeld, Plakate und Bekanntmachungen kriegf\u00fchrender Staaten und milit\u00e4rische Kartenwerke. Das Museum wurde 1938 erweitert und blieb w\u00e4hrend des ganzen Weltkrieges mit eingeschr\u00e4nkten \u00d6ffnungszeiten in Betrieb. Auf Befehl von General Guisan wurde 1941 ein Projekt f\u00fcr ein Grenzbesetzungsmuseum erarbeitet, das jedoch nicht weiterverfolgt wurde, als der Initiant verstarb. Nach Kriegsende wurde das Museum in der Schadau umstrukturiert und unter dem Namen Armeemuseum mit einer Sonderschau \u00fcber Soldatenmarken neu er\u00f6ffnet. Das Museum in der Schadau fand sein Ende, als die Stadt Thun den Mietvertrag k\u00fcndete. Im Januar 1961 wurde die Schadau ger\u00e4umt und das Ausstellunggut in die Zeugh\u00e4user Lyss und Sarnen und an mehrere andere Orte verfrachtet und eingelagert. Auf Initiative des Vereins Schweizer Armeemuseum wurde das noch auffindbare Material in den neunziger Jahren in m\u00fchsamer Arbeit aufgesp\u00fcrt, erfasst und wieder zusammengef\u00fchrt. Heute bildet es einen zentralen Bestandteil der Sammlung des historischen Armeematerials, das als Bestandteil des Kulturgutes anerkannt ist und von drei Stiftungen im Auftrag des VBS betreut wird.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_gallery admin_label=&#8221;Galerie&#8221; gallery_ids=&#8221;25351,25355,25363,25367,25371,25375,25379,25383,25387,25391,25395,25399,25411,25415,25426,25419,25359,25430,25434,25438,25442,25454,25458,25403,25462,25446,25450,25407,25466,25470,25474,25478,25482&#8243; fullwidth=&#8221;on&#8221; orientation=&#8221;landscape&#8221; show_title_and_caption=&#8221;on&#8221; show_pagination=&#8221;off&#8221; background_layout=&#8221;light&#8221; auto=&#8221;off&#8221; db_image_max_width_tablet=&#8221;51&#8243; db_image_max_height_tablet=&#8221;501&#8243; db_image_row_spacing_tablet=&#8221;51&#8243; db_image_center_titles=&#8221;left&#8221; db_image_object_fit=&#8221;initial&#8221; hover_overlay_color=&#8221;rgba(255,255,255,0.9)&#8221; use_border_color=&#8221;off&#8221; border_color=&#8221;#ffffff&#8221; border_style=&#8221;solid&#8221; \/][et_pb_text admin_label=&#8221;Text&#8221; background_layout=&#8221;light&#8221; text_orientation=&#8221;left&#8221; use_border_color=&#8221;off&#8221; border_color=&#8221;#ffffff&#8221; border_style=&#8221;solid&#8221;]<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Fotos: \u00a9 Markus Hubacher, Spiez<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als das Schloss Schadau ein Kriegsmuseum war \u2026 R\u00fcckblick auf den Vortrag vom 23. 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